Wednesday, March 31, 2010
Krankheit
Guten Abend! Heute haben wir über Krankheit gelernt. Wenn man krank ist, gibt es verschiedene Symptome. Man kann eine Erkältung haben. Wenn man Schnupfen hat, hustet und nieset man viel. Vielleicht hat man auch Kopfschmerzen oder Halsschmerzen. Wenn man Fieber hat, soll man sich ausruhen und sich ins Bett legen. Ich bin selten krank; ich war nicht krank während des ganzen Semesters. Aber das Semester hat noch nicht aufgehört. Der letzte Tag der Klassen ist der dreizehnte April (Dienstag). Heute ist der einunddreißigste März, der letzte Tag des Monats. Morgen fängt April an. Der Winter ist endlich vorbei, und jetzt ist es Frühling! Jetzt habe ich Kopfschmerzen. Wenn ich Husten habe, lutsche ich Hustenbonbons. Wenn ich Muskelkater habe, lasse ich mich massieren. Wenn ich sehr krank bin, liege ich den ganzen Tag im Bett, und vielleicht sehe ich fern. Aber wenn ich mich erkältet habe, lege ich mich nicht is Bett, sondern ich mache meinen üblichen Alltag. Wenn ich eine Grippe und hohes Fieber habe, gehe ich zum Arzt. Als ich meine Familie und ich in Oklahoma wohnten, hatte meine Schwester Amy Blinddarmentzündung, aber wir wußten das nicht, denn der Kinderarzt, Dr. Wade, sagte uns, daß sie Lungenentzündung hatte. Er gab ihr Antibiotiken, aber sie hatte noch Magenschmerzen. Endlich brachten wir sie zum Krankenhaus. Nachdem die Ärzte sie geröntgt hatten, entdeckten sie, daß Amys Blinddarm gebrochen hatte, und sie mußten sofort den Blinddarm herausnehmen, sonst könnte sie sterben. Nach der Chirurgie, mußte Amy sich erholen. Nach vielen Tagen war sie wieder gesund. Ich hatte mich gesorgt, daß sie wirklich sterben würde. Eines Tages hatte ich den ganzen Tag Bauchschmerzen, deshalb brachten mich meine Eltern zum Krankenhaus, und wir fanden heraus, daß ich auch Blinddarmentzündung hatte! Doktor McGowan, der aus Schottland kam, nahm meinen infizierten Blinddarm heraus, und bald fühlte ich mich wohl. Würdet ihr mir glauben, wenn ich euch sagte, daß mein jüngster Bruder Mark auch Blinddarmentzündung hatte? Ich lüge nicht, das ist ihm wirklich passiert! Er war zum ersten Mal Basketballspieler in der Mittelschule, aber plötzlich hatte er starke Magenschmerzen, und wir haben herausgefunden, daß er Blinddarmentzündung hatte, wie ich und Amy! Die Chirurgie war erfolgreich, aber er konnte nicht mehr mit der Schulmannschaft spielen, denn er mußte sich ausruhen. Er war sehr traurig. Basketball ist sein Lieblingssport. Und das ist das Ende dieser traurigen Geschichte. Und jetzt muß ich andere Hausaufgaben machen. Ich habe fast vergessen--heute habe ich die Deutschprüfung geschrieben. Sie war ein bißchen schwerer als die anderen Prüfungen. Es ist mir ziemlich schwer, jemandem Anweisungen auf Deutsch zu geben. Mit dem Hörverständnis ist es manchmal schwer, alles zu verstehen. Na ja, ich hoffe, daß ich eine A bekomme. Heute Abend habe ich mit dem deutschen Chor gesungen. Ein neues Lied, das wir singen, gefällt mir. Es heißt "Befiehl du deine Wege." Jetzt weiß ich, mit wem ich nach Salt Lake fahren werde: Noah. Er ist ein Baß wie ich, aber Tyler Owens ist ein Tenor. Und jetzt werde ich das Geschichtebuch lesen. Gute Nacht!
Tuesday, March 30, 2010
Das Ende des zehnten Kapitels
Hallo! Heute ist Dienstag, der dreißigste März. Heute haben wir Passiv und Anweisungen geübt. Morgen um 12 Uhr werde ich die sechste Deutschprüfung schreiben. Ich hoffe, sie ist nicht schwer. Ich muß dafür lernen. Heute Abend gehe ich heimlehren. Ich weiß nicht, ob Kylie zu Hause sein wird, aber ich hoffe, daß Ben und ich Kirsten und Corinne besuchen können, aber zuerst besuchen wir Kempton. Kempton ist verlobt, und er heiratet Bonnie nächsten Monat. Jetzt gibt es vier verlobte Paare in unserer Gemeinde: Amber und Steve Neeley, Kurt und Jillayne, Bethany Williams und Brent, und Bonnie Scott und Kempton. Viele BYU-Studenten heiraten; BYU ist die perfekte Universität für die Mormonen. BYU-Idaho ist auch eine gute Universität; meine Schwester Emily studiert jetzt dort. Es ist fast das Ende des Semesters; ich freue mich viel auf das Ende! Kempton hat mich gerade angerufen, und er sagte, er ist jetzt zu Hause. Wir werden ihn um halb acht besuchen, nachdem wir die Mädchen besuchen. James wohnte bei den Wyview-Wohnungen, aber er ist vor kurzem umgezogen, und jetzt wohnt er im Deutschhaus. Heute in der Deutschklasse waren wir Partner. Ich erklärte ihm, wie man von BYU zu Wyview kommt, aber er wußte das schon. Jacob Barrows wohnt jetzt im französischen Haus, aber er wird nächstes Semester im deutschen Haus wohnen. Alex Braunberger fliegt diesen Sommer nach Berlin, und er bleibt da zwei Monate. Ich möchte gerne mitkommen, aber leider ist die Reise zu teuer. Na ja, eines Tages werde ich bestimmt verreisen, aber ich weiß nicht, wann ich das machen kann. Tyler Owens und ich möchten das Lied "Lobe den Herren" im Gemeindegebet mit zwei Mädchen singen, vor dem Enden des Semesters. Aber wir wissen nicht, ob wir können werden. Morgen am Abend singe ich im deutschen Chor, denn morgen ist Mittwoch. Gestern Abend habe ich mit Shawn telefoniert. Er hatte mich eingeladen, mit ihm heute Morgen zum Tempel zu gehen, aber leider ist sein Auto jetzt kaputt. Aber wir werden am Sonntagabend Rachel Goodwin in Orem besuchen. Aber ich muß sie anrufen, und sie fragen, ob wir sie und ihre Familie besuchen dürfen. Und jetzt muß ich die Lektion vorbereiten. Viel Glück mit der Prüfung! Bis morgen!
Monday, March 29, 2010
Tiere
Guten Abend! Ich habe gestern nicht im Tagebuch geschrieben, weil ich keine Freizeit hatte, und ich mußte sehr früh ins Bett. Eigentlich stimmt das nicht; ich sollte sagen, ich hatte wenige Freizeit. Heute haben wir das Passiv besprochen. Wir haben gesagt, "Es ist zu schwer, Deutsch zu lernen, und das Passiv ist zu schwierig zu verstehen." Dann fuhr Professor Lund ab, und dann kam der "Passiv-Held." Der Held las die Lektüre, schrieb den Aufsatz, aß den grünen Apfel, und trank das Mineralwasser. Dann kam Professor Lund zurück und sagte: "Was ist dort passiert? Die Lektüre wurde gelesen, der Aufsatz wurde geschrieben, der Apfel wurde gegessen, das Wasser wurde getrunken, und das Passiv wurde verstanden!" Wurdet ihr schon mal von einer Biene gestochen? In Missouri wurde ich von einer Mücke gestochen. Wurdest du schon mal von einer Klapperschlange gebissen? Ratten werden oft vergiftet. Ein Pferd wird von jemandem geritten. Eine Kuh wird gemolken. Fische werden geangelt. Verschiedene Tiere werden gejagt. Das Buch wurde geöffnet, dann wurde es geschlossen. Und jetzt bin ich müde. Tschüss!
Saturday, March 27, 2010
Samstagabend um 11.30
Hallo! Heute ist Samstag, der siebenundzwanzigste März. Heute Morgen bin ich mit Tyler, Andrew, Joe, und Fanfan zum Tempel gefahren. Diesmal habe ich Konfirmationen und Taufen für die Toten gemacht. Leider konnte ich nur eine einzige Person taufen, und dann wurde ich von diesem Mann getauft. Nach der Tempelfahrt habe ich meine Wäsche gewaschen. Danach surfte ich im Internet. Ich habe auch am Computer gearbeitet--ich habe die ganzen zehn Seiten des Forschungsaufsatzes geschrieben. Aber ich habe heute nur zwei Seiten geschrieben; ich hatte am 17. März angefangen, diesen Aufsatz zu schreiben. Und jetzt bin ich fertig mit der ersten Fassung. Und jetzt bin ich müde, deshalb gehe ich bald ins Bett. Der Gottesdienst unserer Gemeinde fängt um 9 Uhr an, und hört um 12 Uhr auf. Ich muß früh aufstehen. Bis morgen!
Friday, March 26, 2010
Urlaub am Strand
Guten Abend! Heute wiederholten wir, wie man nach dem Weg fragt. Wenn man Urlaub am Strand macht, kann man viel machen. Man kann Muscheln sammeln. Man kann die Wellen reiten mit einem Surfbrett. Man kann unter einem Sonnenschirm sitzen. Man kann auf einem Liegestuhl sonnenbaden. Wenn man sonnenbadet, braucht man Sonnenmilch. Wenn man Sonnenmilch nicht benutzt, und in der Sonne stundenlang liegt, bekommt man einen Sonnenbrand. Bei dem Meer gibt es viele Möwen. Man kann auch auf einer Luftmatratze auf dem Meer liegen. Man kann sich in einem Strandkorb entspannen. Man kann auch windsurfen gehen. Natürlich kann man auch im Meer schwimmen und spielen. Man kann auch verschiedenen Sport treiben, einschließlich Frisbee, Volleyball, und Fußball. Heute im Arbeitsbuch habe ich ein Gedicht gelesen, das "Sehnsucht nach dem Frühling" heißt. Im Frühling sind die Bäume grün, am Bach blühen Veilchen, und die Vöglein singen. Das Wetter ist sehr schön und warm, aber manchmal regnet es. Ich hoffe, ich werde morgen zum Tempel fahren können. Ich habe kein Auto, und ich will nicht zu Fuß gehen. Na ja, was geschehen wird, geschieht. Ich soll nicht heute Abend zu spät ins Bett gehen. Heute ist Freitag, der sechsundzwanzigste März. Nächsten Mittwoch ist der letzte Tag des Monats, deshalb muß ich heimlehren gehen. Ich weiß nicht, ob wir dieses Wochenende den zweiten deutschen Aufsatz schreiben müssen. Das Thema des zweiten Aufsatzes ist Märchen. Ich möchte ein eigenes Märchen erfinden, aber ich habe nicht viele gute Ideen, weil ich nicht sehr schöpferisch bin. Und das ist alles für heute. Bis morgen!
Thursday, March 25, 2010
Reisepläne und nach dem Weg fragen
Guten Abend! Heute ist Donnerstag, der fünfundzwanzigste März. Heute hat meine Schwester Amy Geburtstag. Ich werde bald sie anrufen, aber zuerst schreibe ich im Tagebuch. Heute haben wir über Reisepläne gelernt, und auch wie man nach dem Weg fragt. Im letzten Urlaub war ich in Washington. Meine Familie und ich sind in einem See geschwommen. Wir sind nicht geflogen, aber sind mit dem Auto gefahren. Wallowa-See ist nicht sehr weit weg von Walla Walla. Wir haben in Zelten geschlafen. Ich möchte diesen Sommer mit meiner Familie nach Japan fliegen. Wir wollen nur ein paar Wochen bleiben. Wir wollen nach Japan denn mein älterer Bruder Michael wohnt dort. Wir möchten ihn besuchen, weil er sehr einsam ist, und er vermißt uns. Vielleicht müssen wir ein großes Auto mieten, weil das Auto meines Bruders sehr klein ist. Wir können auch in Japan mit dem Zug oder mit der U-Bahn fahren. Jetzt gebe ich euch Anweisungen, wie man von meiner Wohnung zur Uni (BYU) kommt. Gehen Sie nach links bis zur "Freiheitstraße" (Freedom Boulevard), dann biegen Sie nach links ab. Gehen Sie geradeaus bis Sie an der "Bulldoggestraße" (Bulldog Boulevard) ankommen. Dann biegen Sie nach links ab. Gehen Sie die Bulldoggestraße geradeaus entlang bis Sie das Wilkinsonzentrum sehen. Und dann sind Sie am Unigelände! Und jetzt bin ich fertig. Ich muß meinen Forschungsaufsatz schreiben. Servus!
Wednesday, March 24, 2010
Kapitel 10
Guten Abend! Heute haben wir den neunten Selbsttest und das zehnte Denkblatt besprochen. Kapitel 10 heißt "Auf Reisen." Wir lernen über Aufforderungen und das Passiv. Öffne die Tür! Macht eure Hausaufgaben! Stehen Sie auf! Gehen wir in die Stadt! Ich esse die Pizza. Die Pizza wird gegessen. Du machst die Hausaufgaben. Die Hausaufgaben werden gemacht. Ihr fragt mich. Ich werde gefragt. Er las das Buch. Das Buch wurde gelesen. Ich aß das Gemüse. Das Gemüse wurde von mir gegessen. Heute Abend habe ich einen Film gesehen; nicht einen deutschen Film, aber einen amerikanischen, der "To Kill a Mockingbird" heißt. Ich habe den originalen Roman nicht gelesen. Jetzt ist es fast Mitternacht. Ich soll bald schlafen, aber ich bin nicht müde. Heute Morgen bin ich um halb sieben aufgestanden. Heute sang ich im deutschen Chor, wie ich jeden Mittwoch mache. Wir haben zwei neue Lieder gesungen, die "Wir wollen alle fröhlich sein" und "Befiehl du deine Wege" heißen. Wir haben auch zwei Kanons gesungen: "Ich will den Herrn loben" und "Verleih uns Frieden, Herr" (oder "Da pacem Domine" auf Latein). Und jetzt muß ich ins Bett gehen. Morgen beginnen wir Kapitel 10. Bis später!
Tuesday, March 23, 2010
Märchen
Guten Abend! Heute hat Professor Lund uns eine Verbliste gegeben, und wir mußten das Märchen "Der standhafte Zinnsoldat" mit diesen Verben erzählen. Es war schwerer als ich gedacht hatte. Dann machten wir zusammen eine kleine Prüfung für Kapitel 9. Heute habe ich Selbsttest 9 geschrieben. Er war kurz und ziemlich leicht. Ich habe fast eine vollkommene Note bekommen. Morgen beginnen wir das zehnte Kapitel. Morgen werden wir Denkblatt 10 besprechen. Heute erzähle ich euch das Märchen "Dornröschen:"
Es waren einmal ein König und eine Königin. Endlich gebar die Königin eine schöne Tochter. Der König wollte ein großes Fest haben, deshalb lud er alle die Bürger des Reiches ein, und auch zwölf gute Feen. Aber er vergaß, die dreizehnte Fee zu einladen. Die dreizehnte Fee war sehr wütend, und sie kam zum Fest und verwünschte das kleine Mädchen, es sollte sich mit 16 an einer Spindel stechen und dann sterben. Aber die letzte Fee änderte den Wunsch, daß Dornröschen nur ein hundert Jahre schlafen sollte. Als Dornröschen 16 geworden war, ging es zum Schloß zurück, und es stach sich an einer Spindel und fiel in einen tiefen Schlaf. Das ganze Königreich und alle Tiere schliefen auch ein. Eine schwarze Hecke wuchs um das Schloß, damit keiner eintreten konnte. Nachdem sie hundert Jahre geschlafen hatten, kam ein Königssohn zum Schloß, um Dornröschen zu retten. Die dreizehnte Fee war eigentlich eine böse Hexe, uns sie verwandelte sich in einen Drachen, und der Prinz mußte mit ihm kämpfen. Der Prinz tötete den Drachen mit seinem Schwert. Dann ging er ins Schloß hinein, fand Dornröschen, und küßte es. Plötzlich wachte es auf, und auch das ganze Königreich. Der Königssohn heiratete Dornröschen, und sie lebten froh und glücklich immer mehr.
Disney machte einen Zeichentrickfilm von "Dornröschen" im Jahre 1959. Er ist ein guter Film, den ich als Kind gesehen habe. Und jetzt muß ich meinen Englischaufsatz schreiben. Bis morgen!
Es waren einmal ein König und eine Königin. Endlich gebar die Königin eine schöne Tochter. Der König wollte ein großes Fest haben, deshalb lud er alle die Bürger des Reiches ein, und auch zwölf gute Feen. Aber er vergaß, die dreizehnte Fee zu einladen. Die dreizehnte Fee war sehr wütend, und sie kam zum Fest und verwünschte das kleine Mädchen, es sollte sich mit 16 an einer Spindel stechen und dann sterben. Aber die letzte Fee änderte den Wunsch, daß Dornröschen nur ein hundert Jahre schlafen sollte. Als Dornröschen 16 geworden war, ging es zum Schloß zurück, und es stach sich an einer Spindel und fiel in einen tiefen Schlaf. Das ganze Königreich und alle Tiere schliefen auch ein. Eine schwarze Hecke wuchs um das Schloß, damit keiner eintreten konnte. Nachdem sie hundert Jahre geschlafen hatten, kam ein Königssohn zum Schloß, um Dornröschen zu retten. Die dreizehnte Fee war eigentlich eine böse Hexe, uns sie verwandelte sich in einen Drachen, und der Prinz mußte mit ihm kämpfen. Der Prinz tötete den Drachen mit seinem Schwert. Dann ging er ins Schloß hinein, fand Dornröschen, und küßte es. Plötzlich wachte es auf, und auch das ganze Königreich. Der Königssohn heiratete Dornröschen, und sie lebten froh und glücklich immer mehr.
Disney machte einen Zeichentrickfilm von "Dornröschen" im Jahre 1959. Er ist ein guter Film, den ich als Kind gesehen habe. Und jetzt muß ich meinen Englischaufsatz schreiben. Bis morgen!
Monday, March 22, 2010
Rotkäppchen
Guten Abend! Heute haben wir andere Märchen besprochen. Im Arbeitsbuch mußten wir eine Geschichte schreiben. Ich habe entschieden, das Märchen "Rotkäppchen" zu erzählen. Und jetzt schreibe ich es im Tagebuch:
Es war einmal ein hübsches kleines Mädchen, das Rotkäppchen hieß. Es wohnte mit seiner Mutter im Wald. Eines Tages sagt ihm seine Mutti, "Deine Oma wohnt allein und sie ist sehr traurig und einsam. Geh zu ihr und bring ihr Brötchen und Kuchen. Dann komm sofort wieder zurück." Seine Mutter gab ihm das Essen, und es ging zu Fuß durch den großen dunklen Wald. Als Rotkäppchen zur Oma angekommen war, klopfte es an der Tür. "Komm hinein!" sagte die Oma. Es trat ein und ging zum Schlafzimmer seiner Oma. Die Oma war krank und lag im Bett. Rotkäppchen wusste nicht, die "Person," die im Bett lag, war nicht seine Großmutter, sondern ein böser Wolf. Der Wolf hatte die Großmutter gefressen, ihr Nachthemd angezogen, und sich verkleidet, damit Rotkäppchen glauben würde, dass er wirklich seine Oma war. Rotkäppchen schaute den verkleideten Wolf an, und es bemerkte etwas Seltsames. Es sagte der Großmutter, "Oma, du siehst schrecklich aus; ich habe dir einen Kuchen gebracht, den Mutti gebacken hat. Aber warum sind deine Ohren so groß?" Der Wolf antwortete, "Damit kann ich dich besser hören." Es fragte wieder, "Warum sind deine Augen so groß?" Der Wolf sagte, "Damit kann ich dich besser sehen." Zuletzt fragte Rotkäppchen, "Warum sind deine Zähne so groß und so scharf?" Dann hatte Rotkäppchen viel Angst. Der Wolf antwortete, "Damit kann ich dich besser fressen!" Dann lief Rotkäppchen sehr schnell, aber der Wolf konnte schneller laufen. Endlich fing er es und fraß es. Weil der Wolf die Großmutter und Rotkäppchen gefressen hatte, war er voll. Dann setzte er sich neben einen Baum, und schlief ein. Bald kam ein Jäger, der wilde Tiere jagte, und er sah den Wolf mit dem großen Bauch. Er tötete den Wolf, weil er seinen Pelz wollte. Dann schnitt er den Bauch des Wolfes mit einer Axt auf, und sah ein Mädchen und eine alte Frau darinnen, und sie waren noch am Leben. Der Jäger hatte sie gerettet. Dann ging Rotkäppchen schnell nach Hause, und erzählte seiner Mutter alles, was passiert war. Nun wusste Rotkäppchen, dass der Wald gefährlich war, und es sollte nie mehr dadurch allein gehen.
Ich habe dieses Märchen erzählt mit meinen eigenen Wörtern. Ich weiß, es ist nicht perfekt, aber ich hoffe, daß es ziemlich gut ist. Und ich muß bald ins Bett. Wir sehen uns morgen! Bis dann!
Es war einmal ein hübsches kleines Mädchen, das Rotkäppchen hieß. Es wohnte mit seiner Mutter im Wald. Eines Tages sagt ihm seine Mutti, "Deine Oma wohnt allein und sie ist sehr traurig und einsam. Geh zu ihr und bring ihr Brötchen und Kuchen. Dann komm sofort wieder zurück." Seine Mutter gab ihm das Essen, und es ging zu Fuß durch den großen dunklen Wald. Als Rotkäppchen zur Oma angekommen war, klopfte es an der Tür. "Komm hinein!" sagte die Oma. Es trat ein und ging zum Schlafzimmer seiner Oma. Die Oma war krank und lag im Bett. Rotkäppchen wusste nicht, die "Person," die im Bett lag, war nicht seine Großmutter, sondern ein böser Wolf. Der Wolf hatte die Großmutter gefressen, ihr Nachthemd angezogen, und sich verkleidet, damit Rotkäppchen glauben würde, dass er wirklich seine Oma war. Rotkäppchen schaute den verkleideten Wolf an, und es bemerkte etwas Seltsames. Es sagte der Großmutter, "Oma, du siehst schrecklich aus; ich habe dir einen Kuchen gebracht, den Mutti gebacken hat. Aber warum sind deine Ohren so groß?" Der Wolf antwortete, "Damit kann ich dich besser hören." Es fragte wieder, "Warum sind deine Augen so groß?" Der Wolf sagte, "Damit kann ich dich besser sehen." Zuletzt fragte Rotkäppchen, "Warum sind deine Zähne so groß und so scharf?" Dann hatte Rotkäppchen viel Angst. Der Wolf antwortete, "Damit kann ich dich besser fressen!" Dann lief Rotkäppchen sehr schnell, aber der Wolf konnte schneller laufen. Endlich fing er es und fraß es. Weil der Wolf die Großmutter und Rotkäppchen gefressen hatte, war er voll. Dann setzte er sich neben einen Baum, und schlief ein. Bald kam ein Jäger, der wilde Tiere jagte, und er sah den Wolf mit dem großen Bauch. Er tötete den Wolf, weil er seinen Pelz wollte. Dann schnitt er den Bauch des Wolfes mit einer Axt auf, und sah ein Mädchen und eine alte Frau darinnen, und sie waren noch am Leben. Der Jäger hatte sie gerettet. Dann ging Rotkäppchen schnell nach Hause, und erzählte seiner Mutter alles, was passiert war. Nun wusste Rotkäppchen, dass der Wald gefährlich war, und es sollte nie mehr dadurch allein gehen.
Ich habe dieses Märchen erzählt mit meinen eigenen Wörtern. Ich weiß, es ist nicht perfekt, aber ich hoffe, daß es ziemlich gut ist. Und ich muß bald ins Bett. Wir sehen uns morgen! Bis dann!
Saturday, March 20, 2010
Der standhafte Zinnsoldat
Guten Abend! Heute habe ich nicht viel gemacht. Ich habe nur meine Wäsche gewaschen und getrocknet. Ich wollte heute Morgen mit anderen Mitstudenten wandern, und auf einen Berg steigen. Aber leider habe ich verschlafen, und die Wanderung verpaßt. Zuerst bin ich um 9 Uhr aufgewacht, aber ich war noch müde, deshalb ging ich wieder ins Bett. Wenn ich meinen Wecker gestellt hätte, hätte ich nicht die Wanderung verpaßt, denn ich wäre um 10 Uhr aufgewacht. Na ja, das macht nichts. Heute habe ich den zweiten Teil des Märchens gelesen. Und jetzt erzähle ich euch die Geschichte:
Es war einmal ein Junge, dem seine Eltern 25 Zinnsoldaten zum Geburtstag geschenkt hatten. Es gab einen besonderen Zinnsoldaten, der nur ein Bein hatte. Er hielt das Gewehr immer im Arm. Eines Tages sah er eine schöne Tänzerin. Er konnte nicht ihr anderes Bein sehen (weil sie es aufgehoben hatte), deshalb glaubte er, daß sie nur ein Bein hatte wie er. Der Zinnsoldat mochte sie, und er verliebte sich in die kleine Tänzerin. Als es Nacht wurde, gingen die anderen Soldaten in ihre Schachtel, aber der Zinnsoldat mit einem Bein und die Tänzerin standen allein auf dem Tisch. Dann gab es einen Lärm, und der Kanarienvogel wachte plötzlich auf und fing an zu singen. Die einzigen Spielzeuge, die sich nicht bewegten, waren der Zinnsoldat und die Tänzerin. Ein kleiner schwarzer Kobold, der von einer Schnupftabakdose sprang, kam zum Zinnsoldaten und sagte ihm, "Halte deine Augen im Zaum!" Aber der Zinnsoldat hörte ihm nicht zu, und schloß nicht seine Augen. Am nächsten Morgen wachten die Kinder auf, und stellten den Zinnsoldaten ins Fenster. Wegen des starken Windes flog das Fenster auf, und der Zinnsoldat stürzte tief hinab, und landete zwischen die Pflastersteine. Die Kinder rannten schnell hinunter, um ihn zu suchen. Sie suchten viel, aber sie konnten ihn nicht finden. Es begann zu regnen. Als der Regen vorbei war, kamen zwei Straßenjungen und sie fanden den Zinnsoldaten. Sie sagten, "Er soll segeln gehen!" Sie machten aus Papier ein Boot, und setzten den Zinnsoldaten hinein, und setzten das Boot in den Rinnstein. Dann segelte der Zinnsoldat ans Wasser. Es war eine gefährliche Schifffahrt, und es gab große Wellen. Dann hielt das Boot an unter eine lange Rinnsteinbrücke. Dort war es sehr dunkel. Dann kam eine Wasserratte und sagte dem Zinnsoldaten, "Wenn du nicht einen Pass hast, mußt du zahlen!" Aber er hatte kein Geld. Dann wurde die Strömung stärker, und das Boot fing noch einmal an zu bewegen. Danach fiel das Boot in einen Kanal. Nun war das Papierboot sehr naß, und es begann zu sinken. Er dachte, "Ich werde sterben, und werde nie mehr die schöne Tänzerin sehen!" Aber dann kam ein großer Fisch und er verschluckte den Zinnsoldaten! Der Fisch schwamm ins Meer, und dann fing ein Mann den Fisch, und brachte ihn auf den Markt, und verkaufte ihn einer Köchin. Dann schnitt sie den Fisch auf mit einem großen Messer, und fand den Zinnsoldaten. Sie brachte ihn in dieselbe Wohnung, wo er vorher war, und stellte ihn ins Wohnzimmer. Der Zinnsoldat sah die anderen Spielzeuge und das Schloß mit der kleinen niedlichen Tänzerin. Plötzlich nahm ein Junge den Zinnsoldaten und warf ihn in den Ofen! Niemand wußte, warum er das gemacht hatte. Der Zinnsoldat fing an zu schmelzen. Plötzlich ging die Tür auf, und er Wind ergriff die Tänzerin und warf sie in den Ofen. Das Feuer brannte sie, aber sie schmolz nicht, sondern war verschwunden. Am nächsten Tag als das Dienstmädchen den Ofen sauber machte, fand sie ein kleines Zinnherz und eine schwarze Blume.
Und das ist das Ende dieses Märchens. Ich finde es sehr traurig. Gestern hatte mein Bruder Jacob Geburtstag. Ich habe ihn angerufen, und ihm gesagt, "Ich gratuliere dir zum Geburtstag!" Wir haben viel geredet. Er wollte länger sprechen, aber leider hatte ich keine Minuten mehr an meinem Handy. Morgen ist es Sonntag. Und das ist alles für heute. Tschüs!
Es war einmal ein Junge, dem seine Eltern 25 Zinnsoldaten zum Geburtstag geschenkt hatten. Es gab einen besonderen Zinnsoldaten, der nur ein Bein hatte. Er hielt das Gewehr immer im Arm. Eines Tages sah er eine schöne Tänzerin. Er konnte nicht ihr anderes Bein sehen (weil sie es aufgehoben hatte), deshalb glaubte er, daß sie nur ein Bein hatte wie er. Der Zinnsoldat mochte sie, und er verliebte sich in die kleine Tänzerin. Als es Nacht wurde, gingen die anderen Soldaten in ihre Schachtel, aber der Zinnsoldat mit einem Bein und die Tänzerin standen allein auf dem Tisch. Dann gab es einen Lärm, und der Kanarienvogel wachte plötzlich auf und fing an zu singen. Die einzigen Spielzeuge, die sich nicht bewegten, waren der Zinnsoldat und die Tänzerin. Ein kleiner schwarzer Kobold, der von einer Schnupftabakdose sprang, kam zum Zinnsoldaten und sagte ihm, "Halte deine Augen im Zaum!" Aber der Zinnsoldat hörte ihm nicht zu, und schloß nicht seine Augen. Am nächsten Morgen wachten die Kinder auf, und stellten den Zinnsoldaten ins Fenster. Wegen des starken Windes flog das Fenster auf, und der Zinnsoldat stürzte tief hinab, und landete zwischen die Pflastersteine. Die Kinder rannten schnell hinunter, um ihn zu suchen. Sie suchten viel, aber sie konnten ihn nicht finden. Es begann zu regnen. Als der Regen vorbei war, kamen zwei Straßenjungen und sie fanden den Zinnsoldaten. Sie sagten, "Er soll segeln gehen!" Sie machten aus Papier ein Boot, und setzten den Zinnsoldaten hinein, und setzten das Boot in den Rinnstein. Dann segelte der Zinnsoldat ans Wasser. Es war eine gefährliche Schifffahrt, und es gab große Wellen. Dann hielt das Boot an unter eine lange Rinnsteinbrücke. Dort war es sehr dunkel. Dann kam eine Wasserratte und sagte dem Zinnsoldaten, "Wenn du nicht einen Pass hast, mußt du zahlen!" Aber er hatte kein Geld. Dann wurde die Strömung stärker, und das Boot fing noch einmal an zu bewegen. Danach fiel das Boot in einen Kanal. Nun war das Papierboot sehr naß, und es begann zu sinken. Er dachte, "Ich werde sterben, und werde nie mehr die schöne Tänzerin sehen!" Aber dann kam ein großer Fisch und er verschluckte den Zinnsoldaten! Der Fisch schwamm ins Meer, und dann fing ein Mann den Fisch, und brachte ihn auf den Markt, und verkaufte ihn einer Köchin. Dann schnitt sie den Fisch auf mit einem großen Messer, und fand den Zinnsoldaten. Sie brachte ihn in dieselbe Wohnung, wo er vorher war, und stellte ihn ins Wohnzimmer. Der Zinnsoldat sah die anderen Spielzeuge und das Schloß mit der kleinen niedlichen Tänzerin. Plötzlich nahm ein Junge den Zinnsoldaten und warf ihn in den Ofen! Niemand wußte, warum er das gemacht hatte. Der Zinnsoldat fing an zu schmelzen. Plötzlich ging die Tür auf, und er Wind ergriff die Tänzerin und warf sie in den Ofen. Das Feuer brannte sie, aber sie schmolz nicht, sondern war verschwunden. Am nächsten Tag als das Dienstmädchen den Ofen sauber machte, fand sie ein kleines Zinnherz und eine schwarze Blume.
Und das ist das Ende dieses Märchens. Ich finde es sehr traurig. Gestern hatte mein Bruder Jacob Geburtstag. Ich habe ihn angerufen, und ihm gesagt, "Ich gratuliere dir zum Geburtstag!" Wir haben viel geredet. Er wollte länger sprechen, aber leider hatte ich keine Minuten mehr an meinem Handy. Morgen ist es Sonntag. Und das ist alles für heute. Tschüs!
Friday, March 19, 2010
Geschichten
Hallo! Heute haben wir gelernt, wie man eine Geschichte auf Deutsch erzählt. Im Arbeitsbuch habe ich eine kleine Geschichte geschrieben:
Es war ein junges schönes Mädchen, das als Seiltänzerin im Zirkus arbeitete. Sie musste zu vielen Städten und Ländern reisen, deshalb hatte sie nicht viele Freunde. Es machte Spaß, eine Seiltänzerin zu sein, aber sie war oft traurig und einsam, weil sie keine Familie hatte. Sie wünschte, dass sie eines Tages einen Freund haben könnte, aber sie hatte keine Hoffnung. Eines Tages kam ein gut aussehender Junge zum Zirkusplatz. Er suchte die Seiltänzerin, aber er konnte sie nicht finden. Endlich gab er auf, und er fing an, nach Hause zurückzukehren. Aber plötzlich hörte er die Stimme eines Mädchens, und er hielt an. Als er das hübsche Mädchen sah, wusste er, dass sie dieselbe Seiltänzerin war, die er vor kurzem im Zirkus gesehen hatte! Er konnte es nicht glauben! Er sagte dem Mädchen, "Ich heiße Michael. Ich möchte gerne mit dir bei dem Zirkus arbeiten. Darf ich's?" Sie antwortete, "Ja, klar! Du kannst Tierpfleger werden." Dann wurde Michael Tierpfleger. Er fütterte die Pferde und die Elefanten. Michael und die Seiltänzerin lernten sich kennen, und wurden gute Freunde. Aber nach ein paar Tagen kamen Michaels Eltern und leider musste er wieder nach Hause. Michael küsste sie, und sie verabschiedeten sich. Die arme Seiltänzerin weinte, weil sie ihren einzigen Geliebten verloren hatte. Jeden Tag wartete sie auf ihn, aber er kam nie wieder zurück. Sie wollte Michael heiraten, aber sie wusste nicht, wo er wohnte. Und so wuchs sie auf, und wurde immer trauriger. Sie freute sich auf den Tag, wenn ihr Prinz sie retten würde, und sie würden für immer froh und glücklich leben.
Ich muß gestehen, diese Geschichte war nicht meine eigene Idee. Ich habe eine Geschichte gehört, und ich habe sie wieder geschrieben, aber aus der Perspektive der Seiltänzerin. Im Arbeitsbuch lernten wir auch über zehn Märchen der Brüder Grimm: Aschenputtel, Schneewittchen, Rumpelstilzchen, Dornröschen, Der Froschkönig, Der Wolf und die sieben Geißlein, Rotkäppchen, die Sterntaler, Hänsel und Gretel, und Der gestiefelte Kater. Ich kenne alle diese Märchen, außer drei--"Die Sterntaler," "Der Froschkönig," und "Der Wolf und die sieben Geißlein."
Hier ist der Text des Märchens "Die Sterntaler":
"Es war einmal ein kleines Mädchen, dem waren Vater und Mutter gestorben. Es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld.
Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: „Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig.” Das Mädchen reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: „Gott segne dir’s!” und ging weiter. Dann kam ein Kind, das jammerte und sprach: „Es friert mich so sehr an meinem Kopf, schenk mir etwas, womit ich mich bedecken kann.” Da nahm es seine Mütze ab und gab sie dem Kind. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind, das hatte kein Leibchen an und fror. Da gab es ihm seins. Und noch weiter, da bat eins um ein Röckchen, das gab es auch her.
Endlich gelangte es in einen Wald und es war schon dunkel geworden. Da kam noch ein Kind und bat um ein Hemdlein und das fromme Mädchen dachte: Es ist dunkle Nacht, da sieht mich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben. Und es zog das Hemd aus und gab es auch noch her.
Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel und waren lauter blanke Taler; und obgleich es sein Hemdlein weggegeben, so hatte es plötzlich ein neues an, und das war vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte es die Taler hinein und war reich für sein Lebtag."
Jetzt lesen wir im Deutschbuch ein Märchen von Hans Christian Andersen, "Der standhafte Zinnsoldat." Es handelt von einem Zinnsoldaten mit nur einem Bein und einer schönen Tänzerin. Ich habe nur das erste Teil gelesen. Morgen werde ich das ganze Märchen erzählen. Heute habe ich viel geschrieben. Und das ist das Ende. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! Bis später!
Es war ein junges schönes Mädchen, das als Seiltänzerin im Zirkus arbeitete. Sie musste zu vielen Städten und Ländern reisen, deshalb hatte sie nicht viele Freunde. Es machte Spaß, eine Seiltänzerin zu sein, aber sie war oft traurig und einsam, weil sie keine Familie hatte. Sie wünschte, dass sie eines Tages einen Freund haben könnte, aber sie hatte keine Hoffnung. Eines Tages kam ein gut aussehender Junge zum Zirkusplatz. Er suchte die Seiltänzerin, aber er konnte sie nicht finden. Endlich gab er auf, und er fing an, nach Hause zurückzukehren. Aber plötzlich hörte er die Stimme eines Mädchens, und er hielt an. Als er das hübsche Mädchen sah, wusste er, dass sie dieselbe Seiltänzerin war, die er vor kurzem im Zirkus gesehen hatte! Er konnte es nicht glauben! Er sagte dem Mädchen, "Ich heiße Michael. Ich möchte gerne mit dir bei dem Zirkus arbeiten. Darf ich's?" Sie antwortete, "Ja, klar! Du kannst Tierpfleger werden." Dann wurde Michael Tierpfleger. Er fütterte die Pferde und die Elefanten. Michael und die Seiltänzerin lernten sich kennen, und wurden gute Freunde. Aber nach ein paar Tagen kamen Michaels Eltern und leider musste er wieder nach Hause. Michael küsste sie, und sie verabschiedeten sich. Die arme Seiltänzerin weinte, weil sie ihren einzigen Geliebten verloren hatte. Jeden Tag wartete sie auf ihn, aber er kam nie wieder zurück. Sie wollte Michael heiraten, aber sie wusste nicht, wo er wohnte. Und so wuchs sie auf, und wurde immer trauriger. Sie freute sich auf den Tag, wenn ihr Prinz sie retten würde, und sie würden für immer froh und glücklich leben.
Ich muß gestehen, diese Geschichte war nicht meine eigene Idee. Ich habe eine Geschichte gehört, und ich habe sie wieder geschrieben, aber aus der Perspektive der Seiltänzerin. Im Arbeitsbuch lernten wir auch über zehn Märchen der Brüder Grimm: Aschenputtel, Schneewittchen, Rumpelstilzchen, Dornröschen, Der Froschkönig, Der Wolf und die sieben Geißlein, Rotkäppchen, die Sterntaler, Hänsel und Gretel, und Der gestiefelte Kater. Ich kenne alle diese Märchen, außer drei--"Die Sterntaler," "Der Froschkönig," und "Der Wolf und die sieben Geißlein."
Hier ist der Text des Märchens "Die Sterntaler":
"Es war einmal ein kleines Mädchen, dem waren Vater und Mutter gestorben. Es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld.
Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: „Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig.” Das Mädchen reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: „Gott segne dir’s!” und ging weiter. Dann kam ein Kind, das jammerte und sprach: „Es friert mich so sehr an meinem Kopf, schenk mir etwas, womit ich mich bedecken kann.” Da nahm es seine Mütze ab und gab sie dem Kind. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind, das hatte kein Leibchen an und fror. Da gab es ihm seins. Und noch weiter, da bat eins um ein Röckchen, das gab es auch her.
Endlich gelangte es in einen Wald und es war schon dunkel geworden. Da kam noch ein Kind und bat um ein Hemdlein und das fromme Mädchen dachte: Es ist dunkle Nacht, da sieht mich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben. Und es zog das Hemd aus und gab es auch noch her.
Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel und waren lauter blanke Taler; und obgleich es sein Hemdlein weggegeben, so hatte es plötzlich ein neues an, und das war vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte es die Taler hinein und war reich für sein Lebtag."
Jetzt lesen wir im Deutschbuch ein Märchen von Hans Christian Andersen, "Der standhafte Zinnsoldat." Es handelt von einem Zinnsoldaten mit nur einem Bein und einer schönen Tänzerin. Ich habe nur das erste Teil gelesen. Morgen werde ich das ganze Märchen erzählen. Heute habe ich viel geschrieben. Und das ist das Ende. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! Bis später!
Thursday, March 18, 2010
Kindheit und Jugend
Guten Abend! Heute haben wir über Kindheit und Jugend gelernt. Professor Lund hat uns ein berühmtes Märchen erzählt: "Schneewittchen." Es war nicht so schwer zu verstehen. Als ich Kind war, habe ich selten den Rasen gemäht. Ich habe nie Äpfel gepflückt. Ich habe mit meiner Mutter Kuchen und Kekse gebacken. Jeden Samstag habe ich Hausarbeit gemacht; manchmal habe ich Staub gesaugt, das Bad sauber gemacht, und mein Zimmer aufgeräumt. Ich habe nie die Blumen gegossen, aber ich habe meinen kleinen Geschwistern Geschichten vorgelesen. Als ich ein Kind war, habe ich viel ferngesehen. Ich habe mich manchmal mit meinen Brüdern gestritten. Ich habe viele Haustiere gehabt: Vögel, Fische, Katzen, und Hunde. Als ich Teenager war, habe ich oft heimlich ein Mädchen geliebt. Ich bin nie allein verreist. Am Wochenende bin ich sehr spät aufgestanden. Als ich in Oklahoma wohnte, bin ich sehr oft mit meiner Familie ins Kino gegangen. Als ich in der High-School war, mußte ich jeden Tag viele Hausaufgaben machen. Ich hatte keine Freizeit, und ich war immer sehr beschäftigt. Ich mußte sehr früh aufstehen, weil ich eine Religionklasse vor der Schule hatte. Manchmal konnte ich nicht alle meine Hausaufgaben machen, trotzdem machte ich die meisten. Ich erinnere mich an mein drittes Jahr in High-School, wenn ich selten meine Mathehausaufgaben machte; dennoch bekam ich sehr gute Noten an die Matheprüfungen. Mein Lehrer dachte, das war sehr unglaublich! In meinem fortgeschrittenen Spanischkurs mußte ich viele Aufsätze schreiben. Ich genoß viel jene Spanischklasse. Jenes Jahr hatte ich auch einen fortgeschrittenen Englischkurs; wir mußten fast jede Woche einen Aufsatz schreiben. Das war sehr schwer, denn ich schreibe gar nicht gern Englischaufsätze. Es hatte mir Sorgen, daß ich eine schlechte Note bekommen würde. Es überraschte mich, daß meine letzte Note eine B war. Wenn ich den Zusätzlichen-Kredit-Aufgabe nicht gemacht hätte, wahrscheinlich hätte ich eine C bekommen. Ich meine, jene Englischklasse war die schwerste Klasse, die ich schon mal genommen habe. Und jetzt sollte ich diesen Eintrag schließen, weil ich vier Seiten meines Englischaufsatzes schreiben muß. Heute Morgen hat mir Kurt Schäfer eine Mail geschickt. Ich werde ihm bald zurückschreiben. Na ja, die Zeit ist schon verschwunden, und ich habe noch Hausaufgabe zu machen. Tschüs!
Wednesday, March 17, 2010
Kapitel 9
Guten Abend! Heute haben wir Selbsttest 8 und Denkblatt 9 besprochen. In diesem Kapitel lernen wir über Kindheit und Jugend. Wir lernen auch über das Imperfekt, das kein Hilfsverb benutzt. Zum Beispiel, "Mein Bruder ging nach Japan." Man kann auch das Perfekt benutzen: "Mein Bruder ist nach Japan gegangen." Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen den zwei Sätzen, aber ich kann nicht das auf Deutsch erklären. Man sagt, "Heute habe ich ein interessantes Buch gelesen." Aber, "Als ich Kind war, las ich viele Märchen." Wir lernen auch über das Plusquamperfekt. Zum Beispiel, "Nachdem ich die Hausaufgaben gemacht hatte, ging ich ins Bett." Heute Nachmittag habe ich eine Deutschprüfung geschrieben. Sie war nicht so schwer. Für jede Prüfung gibt es Hörverständnis, Grammatik, Kultur, und einen mündlichen Teil. Diesmal mußten wir beschreiben, was wir sonntags essen. Ich hoffe, daß wir ein deutsches Märchen schreiben werden. Das klingt interessant. Ich schreibe gern kurze Geschichten. Es tut mir Leid, daß ich gestern Abend nur ein kleines bißchen in meinem Tagebuch geschrieben habe, aber ihr müßt verstehen, daß ich viel schlafen muß, sonst während des Tages schlafe ich ein. Heute Morgen stand ich um 7 Uhr auf, frühstückte, und fuhr mit dem Bus zur Uni. Heute war ich auf dem Unigelände mehr als 12 Stunden, von 8 Uhr bis um halb zweiundzwanzig. Heute war ein langer Tag, aber nicht so lang wie der Tag, wenn ich zum Tempel gefahren bin. Heute Abend habe ich einen Film gesehen, der über den amerikanischen Bürgerkrieg handelt. Und jetzt schlafe ich, weil ich müde bin. Bis morgen!
Tuesday, March 16, 2010
Das Ende des achten Kapitels
Guten Abend! Heute haben wir Adjektivendungen wiederholt. Diesmal kann ich nicht viel im Tagebuch schreiben, weil es sehr spät ist, und ich muß ins Bett. Heute Abend habe ich die zweite Geschichteprüfung geschrieben. Und morgen werde ich eine Deutschprüfung schreiben. Und jetzt schlafe ich. Gute Nacht!
Monday, March 15, 2010
Im Restaurant
Guten Abend! Heute lernten wir über wie man etwas in einem Restaurant bestellt. Man geht ins Restaurant und sucht einen freien Tisch. Man setzt sich und wartet auf den Kellner. Dann kommt der Kellner, und man sagt ihm, "Darf ich die Speisekarte haben?" Und der Kellner bringt sofort die Speisekarte, und fragt, "Was möchten Sie trinken?" oder "Wissen Sie schon was Sie essen möchten?" Und man sagt, "Ich nehme einen Wiener Schnitzel mit Käse und einem grünen Salat, und ein Mineralwasser zu trinken." Dann bringt der Kellner das Essen und die Getränke. Dann ißt und trinkt man. Wenn man fertig ist, ruft man den Kellner und sagt, "Zahlen, bitte!" Dann sagt der Kellner, "Das ist 10,60 Euro." Man gibt dem Kellner 13 Euro und sagt, "Das stimmt so." Dann sagt man "Auf Wiedersehen!" und fährt ab. Und jetzt bin ich müde. Tschüs!
Saturday, March 13, 2010
Vergammelte Speisen
Guten Abend! Heute ist Samstag, der dreizehnte März. Heute Morgen bin ich sehr spät aufgewacht. Um Viertel nach elf bin ich aufgestanden. Dann habe ich Müsli zum Frühstück gegessen. Danach habe ich mich umgezogen. Dann habe ich die Wäsche gewaschen. Um zwanzig vor fünfzehn fuhr ich mit dem Bus zur Uni. In der Bibliothek haben andere Studenten und ich für Geschichte gelernt. Es hat fast drei Stunden gedauert; wir waren fertig um 18 Uhr. Weil der Bus nicht bis um Viertel vor neunzehn ankommen würde, hatte ich zwei Wahlen: auf den Bus warten, oder zu Fuß gehen. Ich wollte nicht darauf warten, deshalb ging ich zu Fuß nach Hause. Vielleicht war das die schlechtere Wahl, denn das Wetter war sehr schlecht. Es war kalt, windig, und es schneite viel. Nachdem ich ankam, mußte ich noch einmal ausgehen, um Medizin zu abholen. Endlich bin ich zu Hause. Und jetzt soll ich ins Bett, weil ich am Morgen sehr früh aufstehen muß. "Vergammelte Speisen zu überhöhten Preisen sind zurückzuweisen!" Das ist ein Lied von der deutschen Gruppe "Die Prinzen." Bis morgen!
Friday, March 12, 2010
Einkaufen und Kochen
Guten Abend! Heute haben wir über Fleisch, Gemüse, und Obst gelernt. Ich esse gern Rindfleisch, Hackfleisch, Schweinefleisch, Bratwurst, und Putenschnitzel. Ich esse nicht gern Lachs und Leberkäse. Ich esse gern gekochten Blumenkohl und knusprige Karotten. Ich esse nicht gern Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Pilze, und Rosenkohl. Ich esse gern viel Obst: Birnen, frische Ananas, Bananen, Erdbeeren mit Zucker, Apfelsinen, grüne und schwarze Weintrauben, Pfirsiche, und knusprige rote Äpfel. Heute habe ich im Arbeitsbuch ein Lied gehört, das "Vergammelte Speisen" heißt. Welches Essen findet ihr am ekligsten? Ich mag keine faulen Eier, kein verschimmeltes Brot, und keine Suppe mit Würmchen. Ich kann nicht daran denken, was sonst zu schreiben. Ich gehe bald ins Bett. Gute Nacht!
Thursday, March 11, 2010
Essen und Haushaltsgeräte
Hallo! Heute ist Donnerstag, der elfte März. Heute haben wir über verschiedenes Essen und Haushaltsgeräte gelernt. Zum Frühstück kann man vieles essen; zum Beispiel: gekochte Eier, frischer Orangensaft, Brötchen mit Marmelade, warmes Brot mit Honig und Butter, Schinken, gebratener Speck, und heiße Pfannkuchen. Goldener Honig schmeckt mir. Man muß ab und zu den Mülleimer ausleeren. Man stellt schmutziges Geschirr (Schüsseln und Teller) in die Geschirrspülmaschine. Man schneidet Brot mit einem Messer. Man ißt Suppe mit einem Löffel. Man ißt Salat mit einer Gabel. Man kocht Suppe in einem Topf. Man kocht Rührei in einer Pfanne. Man stellt das Eis ins Gefrierfach. Man stellt Milch in den Kühlschrank. Man trocknet sich die Hände mit einem Handtuch. Man legt das Besteck in die Schublade. Man macht eine Flasche Bier auf mit einem Flaschenöffner. Man macht eine Dose Hühnersuppe auf mit einem Dosenöffner. Man zündet Geburtstagskerzen an mit Streichhölzern. Nächste Woche gibt es die zweite Geschichteprüfung, und ich muß viel dafür lernen. Ich muß auch einen großen Englischaufsatz schreiben. Heute bin ich nicht zum Stammtisch gegangen, weil ich viele Hausaufgaben machen muß. Und das ist das Ende. Tschüss!
Wednesday, March 10, 2010
Adjektivendungen
Guten Abend! Heute haben wir Selbsttest 7 und das achte Denkblatt besprochen. Wir haben über Adjektivendungen gelernt. Zum Beispiel: Der alte Mann. Ein alter Mann. Die schöne Frau. Eine schöne Frau. Das hübsche Mädchen. Ein hübsches Mädchen. Aber man sagt, "Die kleinen Kinder." Akkusativ: Ich kenne den jungen Mann. Dativ: Ich wohne in einem blauen Haus. Ich esse Brot mit deutschem Käse. Ich mag kein kaltes Bier. Ich mag keinen englischen Kaffee. In Kapitel 8 lernen wir über "Essen und Einkaufen." Es gibt Obst, Gemüse, Fleisch, Nüsse, und Getränke. Zuerst ißt man die Vorspeise, dann das Hauptgericht, und zuletzt die Nachspeise. Meine Lieblingsfrüchte sind Apfelsinen und Äpfel. Meine Lieblingsgemüse sind Karotten, Mais, und Brokkoli. Ich esse gern Pizza, Spaghetti, Ramensuppe, und Eis. Heute habe ich im Deutschchor gesungen. Jetzt üben wir nur "Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen?" Wir haben ein anderes Lied gesungen, "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren," aber wir haben es nicht seit Januar gesungen; ich weiß nicht warum. Vielleicht ist "Warum ist das Licht gegeben" wichtiger als das andere. Na ja, ich freue mich auf unsere Vorstellung in Salt Lake. Wir sollen morgen das neue Kapitel beginnen. Und jetzt soll ich schlafen. Bis morgen!
Tuesday, March 9, 2010
Warst du schon mal im Ausland?
Hallo! Heute habe ich bis um 11 Uhr ausgeschlafen. Als ich aufstand, war ich nicht müde. Zuerst habe ich gefrühstückt und dann habe ich geduscht. Dienstags und donnerstags habe ich nur eine Klasse: Deutsch um 15 Uhr. Ich verschlafe gern. Ich wache nicht gern sehr früh auf. Heute Nachmittag habe ich meinen deutschen Aufsatz geschrieben; es hat nur dreißig Minuten gedauert! Wir müssen mindestens 100 Wörter schreiben. Ein hundert Wörter sind nur ein Absatz! Der Forschungsaufsatz für meinen Englischkurs muß 8 bis 10 Seiten sein; das ist sehr lang, nicht? Leider bin ich noch nie im Ausland gewesen, aber ich bin am Strand spazieren gegangen. Ich hatte einen kleinen Autounfall letztes Jahr in Walla Walla. Ich bin nie auf einem Oktoberfest gewesen. Ich glaube, daß ich einmal Zug gefahren bin, als ich jung war. Ich habe eine Stadtrundfahrt in Kalifornien gemacht. Ich habe noch nie eine Reifenpanne gehabt, weil ich nicht so viel gefahren bin. Ich habe nicht mit 16 angefangen, das Autofahren zu lernen; ich war sehr älter. Meine Mutter hat eine Reifenpanne gehabt. Ich war einmal auf einer kleinen Insel in einem See in Kalifornien. Ich habe noch nie einen Pass gehabt, denn ich habe das ganze Leben in den USA gewohnt. Ich habe eine gute Note bekommen an der vierten Deutschprüfung. Professor Lund sagte, daß die schlechteste Note eine C war, und der Durchschnitt war eine hohe B. Mein deutscher Aufsatz heißt "Mein Schönster Urlaub." Ich habe von einem Familienurlaub erzählt, den wir in Kalifornien gemacht haben. Es ist noch sehr früh; es ist Viertel vor neunzehn. Letzte Woche und diese Woche habe ich keine Klasse um 8 Uhr; deshalb muß ich nicht so früh aufstehen, weil meine Englischklasse um 10 Uhr anfängt. Aber nächste Woche kommt Bruder Merrill (der Buch-Mormon-Professor) zurück, und ich kann nicht mehr montags und mittwochs ausschlafen. Und das ist alles für heute. Bis später!
Monday, March 8, 2010
Reiseerlebnisse
Guten Abend! Heute war ein sehr langer Tag! Ich bin um 5 Uhr 40 aufgestanden. Ich habe nicht geduscht, aber ich habe mir die Zähne geputzt. Dann bin ich mit Kurt und Jillayne zum Tempel gefahren. Die Mitglieder meiner Gemeinde haben Taufen für die Toten gemacht, aber Kurt und ich haben nur Konfirmationen gemacht. Es war ein schönes Erlebnis. Dann bin ich mit dem Bus zur Uni gefahren. Ich hatte meine Englischklasse um 10 Uhr und meine Geschichteklasse um 11 Uhr. Danach habe ich mit meinem Freund Gabriel zu Mittag gegessen. Nach dem Mittagessen, bin ich nach Hause gefahren. Dann um 14 Uhr bin ich noch einmal mit dem Bus zur Uni gefahren, weil ich um 15 Uhr den Deutschkurs habe. Nach dem Deutschkurs bin ich nach Hause gefahren. Während der Busfahrt, habe ich neben Jessica gesessen, und wir haben geredet. Um 18 Uhr bin ich mit John zur Uni zurückgefahren. Um 19 Uhr gab es die Frühling-Gesang-Vorstellung des BYU 12. Pfahls. Alle Gemeinden führten ein Theaterstück auf mit dem Thema "Disneyfilme." Endlich bin ich um 21 Uhr zu Hause angekommen. Und jetzt schreibe ich im Tagebuch. Ich habe vergessen, gestern im Tagebuch zu schreiben. Ein guter Urlaub, den ich mit meiner Familie gemacht habe, war im Sommer 2006. Wir sind zum Wallowa-See in Washington gefahren. Wir sind im See geschwommen, aber wir sind nicht Wasserski gefahren. Wir haben in Zelten geschlafen. Meine Schwestern sind geritten, aber ich nicht. Das Wetter war sonnig und heiß. Es hat viel Spaß gemacht. Und das war der letzte Familienurlaub vor meiner Mission. Ich verbringe gern die Zeit mit meiner ganzen Familie. Ich muß einen deutschen Aufsatz schreiben. Die Themen sind "Mein Traumhaus" oder "Mein schönster Urlaub." Und jetzt werde ich schlafen. Bis morgen!
Saturday, March 6, 2010
Die Frucht des Geistes ist Selbstbeherrschung
Hallo! Heute ist Samstag, der sechste März. Heute Morgen habe ich gefrühstückt und mir die Zähne geputzt, und dann habe ich die Wäsche gewaschen. Heute Nachmittag habe ich mit anderen Mitgliedern der Gemeinde einen Tanz gelernt: "Die ledigen Fräulein." Er war sehr... interessant. Montagabend machen wir ein kleines Theaterstück mit dem Thema "Aschenputtel." Während ich meine Klamotten wusch und trocknete, las ich "Die Frucht des Geistes." Diese Woche ist das Thema "Selbstbeherrschung." Selbstbeherrschung und Mäßigkeit sind ähnliche Wörter. Das ist ein kurzer Eintrag, aber das ist alles. Tschüss!
Friday, March 5, 2010
Transportmittel und das Auto
Guten Abend! Heute haben wir über Transportmittel und die Teile des Autos gelernt. Mit der Hupe warnt man andere Leute oder Fußgänger. Man lenkt das Auto mit dem Lenkrad. Mit den Scheibenwischern wischt man die Scheiben. Man hält das Auto mit den Bremsen an. Man darf immer im Auto den Sicherheitsgurt tragen. Der Motor ist unter der Motorhaube. Man stellt das Gepäck in den Kofferraum. Man braucht Hilfe, wenn man eine Reifenpanne hat. Man kann am Nummernschild erkennen, woher ein Auto kommt. Ich fahre mit dem Bus zur Uni. In Deutschland fährt man oft mit dem Zug oder mit der Straßenbahn. In New York fährt man oft mit der U-Bahn. Wenn man von den USA nach Europa reisen will, fährt man mit dem Flugzeug. Heute habe ich das Gedicht "Mondnacht" von Joseph von Eichendorff gelesen. Es ist ein gutes Gedicht. Gestern haben wir "Die Lorelei" von Heinrich Heine besprochen. Es ist auch ein schönes Gedicht. Und jetzt bin ich müde. Bis dann!
Thursday, March 4, 2010
Erdkunde
Guten Abend! Heute haben wir über Geografie gelernt. Jacob hat uns heute begrüßt. Er hat gesagt, er will in einer Hütte auf einem Feld wohnen. Er sagte, als er jung war, wohnte er in einer Hütte auf einem Berg. Er kommt aus Idaho. Er war Missionar in Belgien, wo man französisch spricht. Letztes Jahr habe ich an einem großen See gesegelt. Es machte viel Spaß. Ein sehr langer Fluß ist der Nil in Afrika; er ist länger als der Mississippi in Amerika. Ich weiß nicht, ob es berühmte Wiesen in der Welt gibt. Die Kalifornienküste ist sehr lang, auf der es viele schöne Strände gibt. Als ich und meine Familie in Kalifornien wohnten, sind wir einmal zum Pismostrand gegangen. Am Strand kann man eine Sandburg bauen. Mt. Everest ist der höchste Berg der Welt. Hawaii ist eine sehr schöne Insel; viele Leute fahren danach im Urlaub. Der Bundesstaat Florida ist eine große Halbinsel. Es gibt viele schöne Seen in Oklahoma, in denen man angeln gehen kann. Die San-Francisco-Bucht ist sehr groß und liegt in Südkalifornien. Der Schwarzwald ist ein berühmter Wald in Deutschland. Die Sierra Nevadas sind ein hohes Gebirge in Kalifornien. Das berühmteste Tal in Amerika ist der Große Cañon, der in Arizona liegt. Ein bekannter Hügel in New York ist der Hügel Cumorah, wo der Prophet Joseph Smith die goldenen Platten fand. Joseph übersetzte diese alten Platten ins Englische. Dieser Bericht hieß "Das Buch Mormon." Wir haben auch über den Komparativ und den Superlativ gelernt. Zum Beispiel, ich bin älter als James. Ethan und James sind die jüngsten Studenten in der Deutschklasse. Ich bin nicht total sicher, aber ich glaube, daß Marissa die jüngste Studentin ist. Wahrscheinlich bin ich der älteste Student in unserem Deutschkurs; ich bin 27. Heute bin ich zum Stammtisch gegangen. Ich habe mit einem Jungen gesprochen, der Peter heißt. Er fragte mich, ob ich James Perkins kenne. Ich antwortete, "Ja, er ist in meiner Klasse. Wir haben Deutsch 103 zusammen." Peter sagte, James ist sein bester Freund; das habe ich nicht gewußt! Peters Hauptfach ist Russisch, aber er kann auch etwas Deutsch. Die Studenten vom zweiten Jahre hatten ihren eigenen Tisch, und sie haben ein deutsches Spiel gespielt. Der Tisch, an dem ich gesessen habe, war für Studenten vom ersten Jahr Deutsch. Wir haben kein Spiel gespielt, aber alle haben viel geredet. Nach der Klasse, hat Professor Lund mich gefragt, "Warum bist du in Deutsch 103? Du weißt viel Deutsch, und du sollst ein fortgeschrittenerer Deutschkurs nehmen." Und ich sagte, ich glaubte, ich mußte das erste Jahr Deutsch haben, weil ich nur ein Jahr in der High School Deutsch studierte. Na ja, ich lerne viel in meinem Deutschkurs. Und jetzt muß ich lesen. Servus!
Wednesday, March 3, 2010
Kapitel 7
Guten Abend! Heute haben wir nicht das neue Kapitel angefangen, aber wir besprachen das siebte Denkblatt. Wir sprachen über Relativsatzteile und Wörter mit da- und wo-Kompositen. Zum Beispiel: Der alte Mann, den ich kenne, ist mein Großvater. Das Mädchen, dem wir geholfen haben, ist meine Schwester. Die Frau, die Greta heißt, ist die neue Lehrerin. Worüber sprecht ihr? Wir sprechen über die Freiheit; wir sprechen darüber. Womit spielst du? Mit einem Basketball; ich spiele damit. Mit wem sprichst du? Mit meiner Freundin. Heute haben wir ein neues Lied gehört: "Stimmen im Wind." Es ist ein schönes Lied. Heute haben wir auch den Selbsttest des sechsten Kapitels besprochen. Heute habe ich im deutschen Chor gesungen. Diesmal versammelten wir uns im Joseph F. Smith-Gebäuden. Während der Probe, habe ich James gesehen. Ich sagte ihm "Hallo," und zeigte ihm die deutschen Lieder, die wir singen. Die Chorleiterin Jessica hatte keine Krücken heute; ich wunderte mich darüber! Es hat ihr viel besser gegangen, nicht? Heute Abend habe ich eine Prüfung vom Buch Mormon geschrieben; sie war ganz leicht, aber wir mußten auch zwei kurze Aufsätze schreiben. Ich habe viel geschrieben, aber das garantiert nicht, daß ich eine vorzügliche Note bekommen werde. Aber ich weiß schon, daß ich 92% bekam, mit dem "mehreren Wahlen"-Teil der Prüfung. Und jetzt ist es sehr spät. Ich soll ins Bett, aber ich weiß nicht, ob ich einschlafen können werde. Vielleicht lese ich ein bißchen vom Geschichtebuch. Na ja, wir sehen uns wieder. Bis morgen!
Tuesday, March 2, 2010
Auf Wohnungssuche
Guten Abend! Heute war der letzte Tag des Kapitels 6. Morgen beginnen wir Kapitel 7. Heute habe ich die vierte Prüfung geschrieben. Sie war kürzer als die vorhergehenden Prüfungen, aber ein bißchen schwerer. Heute sprachen wir über die Wohnungssuche. Viele Deutschen wohnen in Reihenhäusern. Die meisten Amerikaner wohnen in einem Einfamilienhaus. Die Reichen wohnen in Villen. In Europa wohnen viele Leute in Altbauwohnungen. Ich habe nie in einem Bauernhaus gewohnt, weil ich nicht auf dem Land gewohnt habe. Wenn man skifahren geht, wohnt man in einer Skihütte. Ich weiß nicht, wer in einem Hochhaus wohnt. Jetzt wohne ich in einem Studentenheim. Wenn man eine lange Reise mit dem Auto macht, wohnt man manchmal in einem Wohnwagen. Ich wohne nicht in der Nähe von der Uni. Ich möchte in einer Villa mit schönem Ausblick im Ausland wohnen. Ich möchte in einem Hochhaus mit Balkon am Stadtrand wohnen. Vielleicht möchte ich auch in einer kleinen Kabine mit alten Möbeln im Wald wohnen. Ich möchte nicht in einem Bauernhaus wohnen, denn es gibt zu viel Arbeit jeden Tag zu machen, und man muß auch sehr früh aufwachen. Mein Traumhaus soll groß sein, und zwei Stock haben. Ich will in einem Einfamilienhaus in den USA wohnen, aber ich weiß nicht, in welchem Bundesstaat. Vielleicht wohne ich in der gleichen Stadt, worin meine Eltern wohnen. Das ist was meine Schwester Amy gemacht hat. Sie und ihr Mann Brett wohnen in Walla Walla, nicht weit von meinen Eltern. Und jetzt muß ich meine anderen Hausaufgaben. Viel Spaß!
Monday, March 1, 2010
Hausarbeit
Guten Abend! Heute haben wir über die Hausarbeit gelernt. Einmal im Monat müssen wir unsere Wohnung aufräumen. Letzten Monat habe ich den Boden im Badezimmer aufgewischt, die Küchenfenster geputzt, den Backofen und den Herd sauber gemacht, und ich habe in der ganzen Wohnung Staub gesaugt. Ich habe auch die Sofas abgesaugt, mein Zimmer aufgeräumt, und mein Bett gemacht. Mein Mitbewohner Matt hat das Geschirr gespült, und mein anderer Mitbewohner Austin hat den Küchenboden aufgewischt, und den Tisch abgewischt. Ich habe auch die Wäsche gewaschen. Ich soll mein weißes Hemd bügeln, aber ich habe kein Bügeleisen. Eigentlich habe ich nie etwas gebügelt. Ich habe den Rasen nicht gemäht oder gesprengt, weil wir keinen Rasen haben. Ich habe auch nicht die Blumen gegossen, denn wir haben keine Blumen zu gießen. Die Terrasse habe ich nicht gefegt. Man fegt den Boden mit einem Besen. Mit einem Putzlappen putzt man die Fenster. Mit einem Gartenschlauch sprengt man den Rasen. Mit einer Gießkanne gießt man die Blumen. Man mäht den Rasen mit einem Rasenmäher. Heute haben wir Familienheimabend bei uns um halb acht. Ich werde einen Schriftenvers vom Buch Mormon lesen. Wir werden "Rockband" spielen. Austin und Matt haben Nachtisch gekauft, aber ich weiß nocht nicht, was sie gekauft haben. Wahrscheinlich ist es etwas Süßes. Ich hoffe, daß es uns gut schmecken wird. Ich soll früh ins Bett, weil ich heute Morgen sehr müde war; eigentlich bin ich in der Geschichteklasse eingeschlafen! Das war das erste Mal, daß ich in einer Klasse an der Uni geschlafen habe. Das ist nicht gut zu tun. Und jetzt bin ich fertig. Auf Wiedersehen!
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