Saturday, March 20, 2010

Der standhafte Zinnsoldat

Guten Abend! Heute habe ich nicht viel gemacht. Ich habe nur meine Wäsche gewaschen und getrocknet. Ich wollte heute Morgen mit anderen Mitstudenten wandern, und auf einen Berg steigen. Aber leider habe ich verschlafen, und die Wanderung verpaßt. Zuerst bin ich um 9 Uhr aufgewacht, aber ich war noch müde, deshalb ging ich wieder ins Bett. Wenn ich meinen Wecker gestellt hätte, hätte ich nicht die Wanderung verpaßt, denn ich wäre um 10 Uhr aufgewacht. Na ja, das macht nichts. Heute habe ich den zweiten Teil des Märchens gelesen. Und jetzt erzähle ich euch die Geschichte:
Es war einmal ein Junge, dem seine Eltern 25 Zinnsoldaten zum Geburtstag geschenkt hatten. Es gab einen besonderen Zinnsoldaten, der nur ein Bein hatte. Er hielt das Gewehr immer im Arm. Eines Tages sah er eine schöne Tänzerin. Er konnte nicht ihr anderes Bein sehen (weil sie es aufgehoben hatte), deshalb glaubte er, daß sie nur ein Bein hatte wie er. Der Zinnsoldat mochte sie, und er verliebte sich in die kleine Tänzerin. Als es Nacht wurde, gingen die anderen Soldaten in ihre Schachtel, aber der Zinnsoldat mit einem Bein und die Tänzerin standen allein auf dem Tisch. Dann gab es einen Lärm, und der Kanarienvogel wachte plötzlich auf und fing an zu singen. Die einzigen Spielzeuge, die sich nicht bewegten, waren der Zinnsoldat und die Tänzerin. Ein kleiner schwarzer Kobold, der von einer Schnupftabakdose sprang, kam zum Zinnsoldaten und sagte ihm, "Halte deine Augen im Zaum!" Aber der Zinnsoldat hörte ihm nicht zu, und schloß nicht seine Augen. Am nächsten Morgen wachten die Kinder auf, und stellten den Zinnsoldaten ins Fenster. Wegen des starken Windes flog das Fenster auf, und der Zinnsoldat stürzte tief hinab, und landete zwischen die Pflastersteine. Die Kinder rannten schnell hinunter, um ihn zu suchen. Sie suchten viel, aber sie konnten ihn nicht finden. Es begann zu regnen. Als der Regen vorbei war, kamen zwei Straßenjungen und sie fanden den Zinnsoldaten. Sie sagten, "Er soll segeln gehen!" Sie machten aus Papier ein Boot, und setzten den Zinnsoldaten hinein, und setzten das Boot in den Rinnstein. Dann segelte der Zinnsoldat ans Wasser. Es war eine gefährliche Schifffahrt, und es gab große Wellen. Dann hielt das Boot an unter eine lange Rinnsteinbrücke. Dort war es sehr dunkel. Dann kam eine Wasserratte und sagte dem Zinnsoldaten, "Wenn du nicht einen Pass hast, mußt du zahlen!" Aber er hatte kein Geld. Dann wurde die Strömung stärker, und das Boot fing noch einmal an zu bewegen. Danach fiel das Boot in einen Kanal. Nun war das Papierboot sehr naß, und es begann zu sinken. Er dachte, "Ich werde sterben, und werde nie mehr die schöne Tänzerin sehen!" Aber dann kam ein großer Fisch und er verschluckte den Zinnsoldaten! Der Fisch schwamm ins Meer, und dann fing ein Mann den Fisch, und brachte ihn auf den Markt, und verkaufte ihn einer Köchin. Dann schnitt sie den Fisch auf mit einem großen Messer, und fand den Zinnsoldaten. Sie brachte ihn in dieselbe Wohnung, wo er vorher war, und stellte ihn ins Wohnzimmer. Der Zinnsoldat sah die anderen Spielzeuge und das Schloß mit der kleinen niedlichen Tänzerin. Plötzlich nahm ein Junge den Zinnsoldaten und warf ihn in den Ofen! Niemand wußte, warum er das gemacht hatte. Der Zinnsoldat fing an zu schmelzen. Plötzlich ging die Tür auf, und er Wind ergriff die Tänzerin und warf sie in den Ofen. Das Feuer brannte sie, aber sie schmolz nicht, sondern war verschwunden. Am nächsten Tag als das Dienstmädchen den Ofen sauber machte, fand sie ein kleines Zinnherz und eine schwarze Blume.
Und das ist das Ende dieses Märchens. Ich finde es sehr traurig. Gestern hatte mein Bruder Jacob Geburtstag. Ich habe ihn angerufen, und ihm gesagt, "Ich gratuliere dir zum Geburtstag!" Wir haben viel geredet. Er wollte länger sprechen, aber leider hatte ich keine Minuten mehr an meinem Handy. Morgen ist es Sonntag. Und das ist alles für heute. Tschüs!

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