Friday, April 2, 2010
Arzt, Apotheke, Krankenhaus
Guten Abend! Heute ist Freitag, der zweite April. Morgen um 10 Uhr beginnt Generalkonferenz. In der Deutschklasse lernten wir über die Arztpraxis und wie man seine Symptome beschreibt. Wenn man krank ist, geht man zum Arzt oder ins Krankenhaus. Rolf war letzte Woche beim Arzt. Der Arzt fragte ihn, "Wie geht es Ihnen?" Er sagte, "Ich fühle mich gar nicht wohl. Ich habe Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, und Fieber." Der Arzt sagte, "Das klingt nach Grippe. Ich muß Sie untersuchen. Wie lange sind Sie krank?" "Eine ganze Woche." "Ich gebe Ihnen ein Rezept. Gehen Sie in die Apotheke. Ich hoffe, daß es Ihnen besser geht." Rolf sagte, "Danke schön, Herr Doktor." Ich habe mir nie einen Knochen gebrochen. Ich habe viele Spritzen bekommen. Ich glaube, ich habe mir in den Finger geschnitten. Ich habe noch alle Weisheitszähne; der Zahnarzt mußte sie mir nicht ziehen. Wie ich schon gesagt habe, hatte ich Blinddarmentzündung. Ich hatte Zwangsstörung und Bipolare Störung, aber jetzt mit den Medikamenten bin ich wieder gesund geworden. Ich muß ein Märchen schreiben; vielleicht fange ich heute Abend an. Heute im Arbeitsbuch habe ich eine kurze Geschichte gelesen: "Der geheilte Patient" von Johann Peter Hebel. Es handelt sich von einem reichen Mann, der nicht arbeiten mußte. Er aß und trank viel, und er wurde immer dicker. Dann wurde er sehr krank. Er ging zu vielen Ärzten und gab viel Geld aus, aber niemand konnte ihn heilen. Dann hörte er von einem berühmten Arzt, der Meilen von seinem Dorf entfernt wohnte. Der Mann schrieb ihm einen Brief, und fragte ihn, ob er ihn behandeln würde. Der Arzt schrieb dem Mann sofort zurück, und sagte ihm, "Sie haben bestimmt einen Wurm im Bauch. Sie dürfen nicht mit der Kutsche fahren, sondern müssen zu mir zu Fuß gehen." Der reiche Mann fing an, zum Arzt zu gehen. Der erste Tag war er sehr müde und konnte kaum gehen. Aber der zweite Tag fühlte er sich besser und konnte sehr schnell gehen. Als er endlich zum Arzt ankam, war er wohler und gesünder als er vorher gewesen war. Der Arzt sagte ihm, "Der Wurm ist jetzt tot, aber es gibt noch Wurmeier in Ihrem Bauch, deshalb müssen Sie wieder nach Hause zu Fuß gehen." Der Mann ging nach Hause, und er war sehr wohl und glücklich für immer mehr. Und jetzt bin ich fertig. Bis dann!
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