Monday, April 12, 2010

Deutsche Kastanien

Guten Abend! Heute haben wir die Geschichte "Deutsche Kastanien" besprochen. Es war ein Junge, der Ender hieß. Er wohnte in Deutschland und ging in eine deutsche Schule, und natürlich konnte er sehr gut Deutsch sprechen. Enders bester Klassenkamerad hieß Stefan. Sie spielten immer zusammen. Aber eines Tages wollte Stefan nicht mit Ender spielen. Ender fragte Stefan, "Warum spielst du heute nicht mir mir?" Stefan antwortete, "Du bist kein Deutscher!" und ging weg. Ender wurde sehr traurig; er konnte nicht verstehen, warum sein Freund nicht mit ihm spielen würde. Später ging Ender zum Park, wo er vier andere Jungen sah, die er nicht kannt. Die Jungen sammelten Kastanien. Man benutzte die Kastanien in der Schule für Mathematikübungen. Ender näherte sich den Jungen, und fragte sie, "Darf ich auch Kastanien sammeln?" Einer der Jungen sagte ihm, "Nein, du darfst nicht. Das sind deutsche Kastanien, und kein Ausländer darf sie anfassen, und du bist kein Deutscher! Hau ab!" Ender wurde immer trauriger, und er ging nach Hause zurück. Er fragte seine Mutter, "Mutti, was bin ich?" Sie antwortete, "Du bist Ender." Ender ärgerte sich und sagte, "Ich weiß, ich heiße Ender. Aber, was bin ich? Bin ich Deutscher oder Türke?" Seine Mutter schwieg, und konnte nichts mehr sagen. Plötzlich kam Enders Vater von der Arbeit nach Hause zurück. Ender stellte seinem Vater dieselbe Frage: "Vati, was bin ich?" Sein Vater sagte ihm, "Du bist Türke, aber du bist in Deutschland geboren, und du sprichst Deutsch, aber du hast einen türkischen Namen." Enders Eltern wurden in der Türkei geboren, und sie sind nach Deutschland eingewandert. Dann sagte Enders Vater, "Ich werde morgen mit Stefan sprechen; er wird bestimmt wieder mit dir spielen." Nachdem sein Vater das gesagt hatte, schwieg Ender. Und so endet die Geschichte. Wir wissen nicht, was am folgenden Tag passiert ist. Ich bin traurig, weil morgen der letzte Tag der Deutschklasse ist. Jetzt werde ich euch erzählen, was ich gestern gemacht habe. Ich bin nicht zur Priestertumsversammlung gegangen, weil ich zu müde war. Ich bin um Viertel zwölf aufgestanden. Dann habe ich mich geduscht; ich hatte früher gefrühstückt. Dann habe ich auf Noah gewartet. Er ist um fünf nach eins angekommen. Dann bin ich mit Noah, seinem Mitbewohner, und zwei Mädchen (Becca und Stephanie) nach Salt Lake gefahren. Wir haben vier Lieder und ein Kanon in der Abendsmahlversammlung gesungen. Anthony hat eine deutsche Ansprache gegeben, die über Hiobs Geduld und Treue handelte. Hiob war ein rechtschaffener und perfekter Mensch, dessen Geschichte in der Bibel steht. Er war sehr reich und hatte viele Söhne, Töchter, und Tiere. Aber plötzlich verlor er alles, aber er traute in Gott. Er fragte sich, "Warum hat Gott mich verlassen?" Gott prüfte ihn, ob er treu bleiben würde. Endlich war die Prüfung fertig, und Gott segnete ihn zweimal. Ich wußte nicht, daß Anthony so gut Deutsch konnte! Ich frage mich, "War er schon mal Missionar in Deutschland?" Nach der Versammlung sind wir nach Provo zurückgefahren. Um 7 Uhr abends sind Shawn und ich zu Rachel gefahren. Wir haben Rachel, ihren Mann Tyler, und ihren kleinen Sohn Austin besucht. Wir haben viel geredet. Shawn und ich haben auch Spaghetti gegessen. Austin ist fast 2 Monate alt. Wir sind da zwei Stunden geblieben, und dann sind wir abgefahren. Und jetzt ist es Mitternacht, und ich werde müde. Bis morgen!

No comments:

Post a Comment